
Wenn Sie eigentlich Bewerbungen schreiben wollen und plötzlich erstmal mit Wäsche beschäftigt sind
Sie setzen sich an den Rechner, öffnen den Lebenslauf und nehmen sich fest vor: Heute fange ich wirklich an.
Zehn Minuten später stehen Sie wieder auf.
Die Wäsche muss ja noch zusammengelegt werden.
Der Müll sollte bei der Hitze auch besser sofort raus.
Diese eine Schublade war schon lange fällig.
Und wenn man schon dabei ist, könnte man die Ablage eigentlich auch gleich noch sortieren.
Auf einmal ist alles wichtig. Nur die Bewerbungsunterlagen nicht.
Falls Sie das kennen: Sie sind damit nicht allein
Gerade nach einem Jobverlust kann das Erstellen von Bewerbungsunterlagen viel größer wirken, als es von außen aussieht. Es geht dann nicht nur darum, eine Datei zu öffnen, ein paar Stationen einzutragen und den Lebenslauf hübsch zu formatieren.
Es geht um viel mehr.
Wer Bewerbungsunterlagen erstellt, muss sich zeigen.
Die eigene Erfahrung auf den Punkt bringen.
Den Jobverlust einordnen.
Sich fragen, was heute noch passt.
Und manchmal auch aushalten, dass der Arbeitsmarkt sich verändert hat, während man selbst viele Jahre einfach gearbeitet hat.
Da kann es passieren, dass der Kopf erstmal ausweicht.
Dann wird die Wäsche plötzlich sehr attraktiv. Aber bestimmt nicht, weil Wäsche so erfüllend wäre, sondern weil sie überschaubar ist und Kontrolle bietet. Man sieht sofort ein Ergebnis, eine Aufgabe ist ohne große Anstrengung erledigt. Das fühlt sich viel besser an als ein Lebenslauf, der nach drei Sätzen schon wieder Folgefragen aufwirft.
- Welche Unterlagen brauche ich überhaupt?
- Muss ich wirklich ein Anschreiben haben?
- Brauche ich ein Kurzprofil?
- Was ist mit Zeugnissen?
- Wie aktuell muss mein Lebenslauf aussehen?
- Was lasse ich weg?
- Was muss rein?
- Und brauche ich jetzt auch noch LinkedIn?
Genau an dieser Stelle wird es schnell zäh, weil zu viele Fragen gleichzeitig im Raum stehen.
Deshalb hilft es, kleiner anzufangen
Nicht direkt mit dem perfekten Lebenslauf. Auch nicht mit dem Anspruch, heute alles zu lösen.
Der erste sinnvolle Schritt kann viel einfacher sein: herausfinden, welche Unterlagen Sie in Ihrer individuellen Situation überhaupt brauchen.
Dafür habe ich den Check „Bewerbungsunterlagen 50+: Was brauche ich jetzt?“ entwickelt
Sie beantworten ein paar Fragen zu Ihrer aktuellen Lage. Der Check sortiert anschließend für Sie, welche Bewerbungsunterlagen jetzt wichtig sind, welche Sie erst einmal zur Seite legen können und was noch fehlt.
Das Praktische daran:
Am Ende können Sie sich Ihre persönlichen Punkte als Checkliste ausdrucken.
Das ersetzt keine Bewerbung, aber es nimmt den ersten Druck aus dem Thema, weil Sie nicht mehr vor einem großen Berg sitzen, sondern sehen, womit Sie anfangen können.
Und manchmal reicht genau das, damit der Lebenslauf wieder wichtiger wird als die Wäsche.
Wenn Sie den Check ausprobieren möchten, schreiben Sie mir gern eine Nachricht mit CHECK. Dann schicke ich Ihnen den Link zu.
Welche Bewerbungsunterlagen brauchen Sie wirklich?
Der Check sortiert Lebenslauf, Anschreiben, Zeugnisse & Co. abgestimmt auf Ihre speziellen Situation.
Sie bekommen mehr Überblick, sparen sich unnötige Baustellen und können mit einer persönlichen Checkliste starten.
So wird aus „Ich müsste mal anfangen“ ein konkreter nächster Schritt.